Über uns
Unser Leitbild
Die Würde des einzelnen Menschen bestimmt unser Handeln und verpflichtet uns in unserer Arbeit. Wir nehmen den Menschen ganzheitlich wahr und orientieren uns an den individuellen Bedürfnissen des zu Begleitenden und der Personen, die ihm nahestehen. Wir begleiten Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Religion und Weltanschauung.
Wir unterstützen das Prinzip der Palliativversorgung, Leben nicht um jeden Preis zu verlängern, sondern Leiden zu lindern und die bestmögliche Lebensqualität zu erhalten. Trifft ein Mensch mit einer palliativen Erkrankung, in dem gegebenen rechtlichen Rahmen, für sich die Entscheidung zu einem assistierten Suizid, respektieren wir seinen Wunsch und seine Autonomie und bleiben an seiner Seite.
Aktive Sterbehilfe lehnen wir grundsätzlich ab. Wir setzen uns mit unserer Öffentlichkeitsarbeit dafür ein, Sterben, Tod und Trauer zu enttabuisieren.
Unsere Werte
Mitgefühl
Selbstbestimmung
Zusammenarbeit
Unsere Geschichte
Unter der Leitung von Herrn Gräf von der Stadtverwaltung Wermelskirchen kamen 22 Gründungsmitglieder zusammen. Erster Vorsitzender wurde Herr Pastor Keller, sein Stellvertreter Friedrich Michael Barth. Herr Barth, Leiter des Pflegeheims „Haus Vogelsang“, war maßgeblich an der Erarbeitung der Satzung beteiligt und erreichte, dass der Hospizverein 1999 Mitglied im Fachverband „Hospiz“ des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland wurde.
Die Stadt Wermelskirchen unterstützte den jungen Verein mit einem Startkapital von 10.000 DM. Noch im Jahr 1999 wurden die ersten ehrenamtlichen Mitarbeitenden in Kooperation mit dem Hospizverein Burscheid ausgebildet.
Bereits 2003 engagierten sich 24 Ehrenamtliche im Hospizverein. Mit Unterstützung der Krupp-Stiftung konnte in dieser Zeit auch die erste hauptamtliche Mitarbeiterin, Christine Warning, mit 12 Wochenstunden ihre Arbeit aufnehmen.
Heute ist der Hospizverein Wermelskirchen ein etablierter ambulanter Hospizdienst. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeitenden begleiten schwerkranke und sterbende Menschen zuhause, in Pflegeeinrichtungen und im Krankenhaus. Sie schenken Zeit, hören zu, halten schwere Situationen mit aus und stehen auch Angehörigen zur Seite. Ergänzt wird diese Arbeit durch Trauerbegleitung, Beratung sowie die fachliche Begleitung und Fortbildung der Ehrenamtlichen.
Seit seiner Gründung folgt der Hospizverein einem einfachen und zugleich wichtigen Anliegen: Menschen am Lebensende und ihre Angehörigen nicht allein zu lassen.
Unsere Geschichte
Seit der Gründung im Jahr 1998 hat sich der Hospizverein Wermelskirchen stetig weiterentwickelt. Die folgende Zeitleiste zeigt wichtige Stationen unserer Vereinsgeschichte.
Gründung des Vereins
Gründung des Hospizverein Wermelskirchen e.V. Erster Vorsitzender wird Herr Pastor Manfred Keller.
Mitglied im Fachverband
Der Verein wird Mitglied im Fachverband „Hospiz des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland“.
Beginn der ersten Ausbildung
Die Ausbildung der ersten ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter beginnt.
Vorsitz durch Friedrich Michael Barth
Herr Friedrich Michael Barth übernimmt den Vorsitz des Hospizvereins.
Koordination durch Pastor Alexander Letz
Herr Pastor Alexander Letz übernimmt die Koordination mit fünf Wochenstunden.
24 ehrenamtliche Mitarbeitende
Im Jahr 2003 engagieren sich bereits 24 ehrenamtliche Mitarbeitende im Hospizverein.
Koordination durch Christine Warning
Frau Christine Warning übernimmt die Koordination des Hospizvereins.
Einzug ins Haus Vogelsang
Der Hospizverein bezieht seine Büro- und Vereinsräumlichkeiten im Haus Vogelsang.
Gründung des Arbeitskreises NAH
Gründung des Arbeitskreises NAH, Netzwerk Ambulante Hospizarbeit, gemeinsam mit den Hospizvereinen Remscheid e.V., dem Ambulanten ökumenischen Hospiz Radevormwald und der Hospizgruppe Hückeswagen. Die Zusammenarbeit besteht bis 2018.
Vorsitz durch Franz Gerding
Herr Franz Gerding übernimmt den Vorsitz des Hospizvereins.
Beginn des Trauer Cafés
Mit dem Trauer Café entsteht ein regelmäßiges Angebot für trauernde Menschen.
Erste Ausbildung in Trauerbegleitung
Erstmals werden ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter ausgebildet.
Erstes Seminarwochenende
Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden nehmen am ersten gemeinsamen Seminarwochenende teil.
Vorsitz durch Herrn Eckart
Herr Eckart übernimmt den Vorsitz des Hospizvereins.
Vorsitz durch Katharina Sachser
Frau Katharina Sachser übernimmt den Vorsitz des Hospizvereins.
Koordination durch Annette Gennat
Frau Annette Gennat übernimmt die Koordination des Hospizvereins.
Vorsitz durch Anne Engels
Frau Anne Engels übernimmt den Vorsitz des Hospizvereins.
Zweite Koordinatorin
Frau Anke Stolz wird als zweite Koordinatorin angestellt.
Umzug in die Königstraße
Der Verein zieht in die neuen Büro- und Vereinsräumlichkeiten in der Königstraße 102.
Mitglied im HPV NRW
Der Hospizverein wird Mitglied im Deutschen Hospiz- und Palliativverband, Landesverband NRW.
Kinder- und Jugentrauerbegleitung
Erstmals werden ehrenamtliche Kinder- und Jugentrauerbegleitende ausgebildet.
Vorsitz durch Tanja Franken
Frau Tanja Franken übernimmt den Vorsitz des Hospizvereins.
Zweite Koordinatorin
Frau Ute Lüttinger wird als zweite Koordinatorin angestellt.
Heimatpreis NRW
Der Hospizverein Wermelskirchen wird mit dem 3. Platz des Heimatpreises NRW ausgezeichnet.
